Heilsteine

Peridot – lebhaft grüner Edelstein

Peridot – lebhaft grüner Edelstein

Die grüne Farbe des Peridots zeigt sich lebhaft und glänzend. Er gehört zu den Edelsteinen, von denen der Herkunftsort sehr genau bestimmt werden kann. Das liegt an den Einschlussmineralien. Der Edelstein ist auch als Chrysolith oder Olivin bekannt. Der Name leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet etwa „Fülle geben“ oder „Goldstern“. Die Bezeichnung Olivin ist auf seine grüne Farbe zurückzuführen. Bei den Römern wurde er Smaragd des Abends genannt, weil sich seine leuchtend grüne Farbe selbst bei künstlichem Licht nicht verändert. Den Edelstein gibt es in unterschiedlichen Grüntönen, wobei das intensive Apfelgrün die beliebteste Farbe ist. Während andere Edelsteine in verschiedenen Farben auftreten können, ist der Peridot immer grün. Lediglich die Nuancen können voneinander abweichen.

Herkunft, Vorkommen und Fundorte

Als Teil der Olivingruppe entsteht der Peridot in tieferen basischen und magmatischen Gesteinen. Olivin zählt zu den am häufigsten vorkommenden Silikaten im Erdmantel. Der Edelstein selbst ist gesteinsbildend. Da er in größeren Tiefen entsteht, tritt er meist durch Vulkanausbrüche an die Erdoberfläche. Ein charakteristisches Merkmal ist die Art des Auftretens. Peridot wird in Krümeln gefunden. Erreicht er dabei eine Größe eines Fingernagels, ist er schon beachtlich. Der Edelstein ist ein Magnesium Eisen Silikat und zählt daher zur Mineralklasse der Silikate. Seine Kristalle erscheinen orthorhombisch. Er hat eine etwas geringere Härte als Quarz. Der Peridot kommt relativ häufig vor. Besonders große Vorkommen gibt es in:

  • Ägypten
  • Birma
  • China
  • Deutschland
  • Italien
  • Norwegen
  • Sri Lanka
  • New Mexiko
  • Pakistan und in den
  • USA
  • Ägypten
  • Birma
  • China
  • Deutschland
  • Italien
  • Norwegen
  • Sri Lanka
  • New Mexiko
  • Pakistan und in den
  • USA

Das Vorkommen von Olivin ist weit häufiger als das von Peridot in Edelsteinqualität.

Magische Eigenschaften des Peridots

Schon seit Tausenden von Jahren ist der Peridot ein beliebter Schmuck- und Heilstein. Bereits die Römer verehrten ihn als wertvollen Edelstein. In der Astrologie werden dem Peridot starke Heil- und Schutzwirkungen zugesprochen. Er ist den Sternzeichen Fische und Schütze zugeordnet. Allerdings wird er keinem Planeten als Planetenstein zugewiesen. Als Geburts- und Monatsstein gehört er zum Monat August. Die Astrologie besagt, dass der Edelstein allen Menschen, die im August geboren sind, einen scharfen Verstand und einen klaren Blick verleiht. Allgemeines Lebensglück ist zusätzlich gewährt. Dem Edelstein wird sogar nachgesagt, dass er durch das Auflegen auf das Dritte Auge Hellsichtigkeit ermöglicht oder gar Blicke in die Zukunft öffnet.

Die Verwendung des Peridot

Der Peridot ist aufgrund seiner interessanten Farbe ein sehr beliebter Schmuckstein. Olivin in seiner herkömmlichen Form kommt auch bei der Glasherstellung zum Einsatz, besonders, wenn hitzebeständige Gläser hergestellt werden sollen. Des Weiteren wird er in der Eisenerzpellets- und Katalysatorproduktion für Holzvergasungsprozesse verwendet. Der Edelstein kann sehr gut Wärme speichern und eignet sich als Leistungsspeicher bei höheren Temperaturen.

Auch in der Sauna ist er ein begehrter Aufguss-Stein. Als Heilstein spielt es grundsätzlich keine Rolle, welche Form er hat. Rohe Mineralien besitzen dieselben Wirkungen wie Trommelsteine. Rohe Steine haben allerdings grundsätzlich scharfe Bruchkanten. Daher eignen sie sich eher für die Verwendung in der Steinkunde und Steinheilkunde. Ideal für die Verwendung als Heilstein sind Trommelsteine geeignet. Sie besitzen eine angenehme Oberfläche. Außerdem sind Trommelsteine weitaus günstiger als rohe Steine. Für eine effektive Anwendung empfiehlt es sich, den Stein direkt auf der Haut zu tragen. Seine optimale Wirkung entfaltet er, wenn er über einen längeren Zeitraum hinweg getragen wird. Allerdings besteht die Gefahr, dass bei Menschen mit einer sehr ausgeprägten Nickelallergie Hautirritationen auftreten.

Eine andere Möglichkeit, um die Aspekte des Steins wahrnehmen zu können, ist Edelsteinwasser. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist darüber hinaus die Meditation. Dabei ist Zeit sehr wichtig, da der Edelstein sehr feine Schwingungen besitzt. Die beste Wirkung auf den Körper zeigt sich beim Auflegen auf das Herzchakra. So können die Energien sehr gut in den Körper eindringen. Eine bessere Verbindung von Körper und Geist ist die Folge.

Wirkung auf Körper, Geist und Seele

Der Peridot besitzt eine sehr tiefgründige psychische, körperliche und seelische Wirkung. Für eine optimale Wirkungsweise empfiehlt es sich, den Edelstein direkt auf der Haut zu tragen. Dafür gibt es neben rohen Steinen auch Trommel- und Schmucksteine. Sehr gerne verwendet werden Ketten und Anhänger. Eine hervorragende Wirkung zeigt der Stein in Form einer geknoteten Kette, bei welcher sich die einzelnen Steine berühren. Die Berührung verstärkt die heilenden Kräfte des Edelsteines.

Nachstehend eine kurze Übersicht über die Wirkungsweise:

  • Verdauung
  • Haut
  • Augen
  • Unterleib
  • Organe, Immunsystem
  • Wirkt unterstützend bei seelischen Problemen
  • Fördert persönliche Eigenschaften
  • Optimiert Lebenseinstellung
  • Stein der Freundschaft
  • Wehrt böse Blicke ab
  • Entgiftung

Der Wirkungskreis des Peridots ist sehr weitreichend. Sein weiches, gold-grünes Licht strahlt zarte ätherische Schwingungen aus. Diese werden nicht nur von feinfühligen und sensiblen Menschen wahrgenommen. Der Peridot überträgt seine Kräfte durch direkten Hautkontakt auf jeden und macht ihn so zu einem guten Begleiter und Talisman. Ihm werden mentale Wirkungen nachgesagt. So hilft er dabei, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe zu lösen. Außerdem hat er eine bestärkende Wirkung auf den Geist. Das führt zu einer positiven Lebenseinstellung.



Der Edelstein hat die Kraft, negative Gefühle wie Neid oder Egoismus in positive Gedanken zu verwandeln. Daher eignet er sich hervorragend, um Melancholie oder Depressionen entgegenzuwirken. In psychischer Hinsicht wirkt er sich tiefgründig auf das Immunsystem aus und hilft dabei, das innere Gleichgewicht zu finden. Diese innere Ausgewogenheit bestärkt den Menschen, sich selbst zu verzeihen und Schuldgefühle, Hass und Wut abzuwehren. Unterdrückter Ärger wird gelöst. Außerdem unterstützt er Menschen bei ihrer Trauer. Auf den Körper zeigt der Peridot vor allem eine entgiftende Wirkung. Das liegt daran, dass der Edelstein Nickel enthält. Der menschliche Organismus reagiert auf den Stein. Da der Körper Nickel als schädliche Substanz erkennt, regt er die Organe wie Leber und Galle zur Entgiftung an. Selbstverständlich ist der Edelstein selbst nicht giftig. Lediglich die Reaktion des Körpers auf den Inhaltsstoff Nickel führt zu einer intensiven Entgiftung. Akne, Pickel und Warzen lassen sich sehr gut positiv mit dem Peridot behandeln. Überhaupt erstreckt sich seine Heilwirkung auf sehr viele Hautprobleme. Seine Schwingungen stärken das Immunsystem und helfen dem Körper dabei, Viren und Pilze abzuwehren. Damit der Edelstein nicht an seiner Kraft verliert, ist es wichtig, ihn gut zu pflegen und regelmäßig zu reinigen.

Pflege und Reinigung – Ent- und Aufladen

Durch den direkten Hautkontakt ist es unumgänglich, dass sich Hautfett, Schmutzpartikel oder Reste von Cremes auf dem Stein absetzen. Gereinigt wird der Peridot am besten mit lauwarmem Wasser. Auf Seife oder andere Reinigungsmittel sollte verzichtet werden, um die positiven Eigenschaften nicht zu beeinträchtigen. Idealerweise kommt zur Reinigung kalkfreies Wasser zur Anwendung, um Kalkablagerungen zu vermeiden. Zum Trocknen des Steines keinesfalls einen Fön verwenden, sondern ihn auf einem weichen Tuch lufttrocknen lassen. Heißes Wasser oder das Föhnen können die natürlichen Heilungsrisse des Steines beschädigen. Natürlich kann der Edelstein nur solange positive Wirkungen weitergeben, wie er selbst mit Energie versorgt wird, die er abgeben kann. Daher ist es wichtig, ihn regelmäßig zu entladen und aufzuladen.

Zum Entladen eignen sich Hämatit-Trommelsteine sehr gut. Auch Schmuck wie Ketten oder Anhänger können in einer trockenen Schale mit Hämatit entladen werden. Aufgeladen wird der Peridot an der Sonne. Dafür eignet sich eine Bergkristall-Gruppe. Beim Aufladen in der Sonne ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Hitze nicht zu groß wird. Die Mittagszeit ist weniger gut geeignet. Besser ist es, dem Stein morgens oder nachmittags ein Sonnenbad zu gönnen, damit er sich wieder aufladen kann. Bergkristalle und die Sonne ermöglichen es dem Stein, sich auszuruhen und zu erholen. So kann er dem Träger wieder neue Energien zukommen lassen und ihn bestmöglich bei psychischen, seelischen und körperlichen Problemen unterstützen.

Geschichte - Das grüne Gold der Antike

Peridot wird bereits seit mehr als 3.500 Jahren abgebaut. Die bedeutendste antike Fundstelle auf der ägyptischen Insel Zebirget ist heute allerdings bereits ausgeschöpft. Der Edelstein galt als Lieblingsstein von Kleopatra, die um 30 vor Christus gelebt hat und auch in der Bibel wird der Stein erwähnt. In der Antike wurde er von den Ägyptern als Edelstein der Sonne bezeichnet. Bereits in der Geschichte war er ein bedeutender Zierstein, der zahlreiche königliche und heilige Artefakte ziert. Selbst die Piraten vertrauten auf den Edelstein und setzten ihn zum Schutz vor bösen Geistern und dem Schrecken der Nacht ein. Im Mittelalter wurden dann mit dem Edelstein Altäre und Schreine geschmückt. Um 1.500 vor Christus wurde der Peridot erstmals nachweislich am Roten Meer gefunden. Seefahrer brachten den Edelstein später auch nach Europa.

Chemische Zusammensetzung

Die chemische Formel für den Peridot lautet (Mg, Mn, Fe)2(SiO4). Demnach setzt er sich aus den Elementen Magnesium, Mangan, Eisen, Silizium und Sauerstoff zusammen und gehört zu den Silikaten. Des Weiteren macht auch Nickel einen gewissen Anteil aus. Enthält der Peridot Nickel, ist weniger Magnesium bzw. Eisen enthalten. Das Kristallsystem ist orthorhombisch dipyramidal. Daher sind die Kristalle prismatisch oder dicktafelig. Die grüne Farbe ergibt sich aufgrund der chemischen Zusammensetzung, die auch schon durch den Namen Olivin, also die griechische Bezeichnung für grün, abgeleitet werden kann. Die intensive grüne Färbung wird durch einen leichten Goldschimmer vollendet. Verantwortlich für das Grün im Stein sind geringe Anteile von Eisen. Allerdings ist das Eisen bei diesem idochromatischen Mineral Teil der chemischen Zusammensetzung. Anders als bei anderen Edelsteinen kommt die farbgebende Substanz hier nicht nur in kleinsten Spuren vor. Die Strichfarbe ist weiß, während sich die Farbe des Steins durchsichtig bis durchscheinend zeigt. Er ist mäßig spaltbar und bricht spröde.


Warnhinweis:

Die Edelsteinmedizin darf  nur als unterstützende Heilmaßnahme eingesetzt werden.  Bei länger anhaltenden Schmerzen oder unklaren Beschwerden sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden.